Die Voting-Phase des Flachdach Contest 2026 ist nun abgeschlossen. Am 21. Oktober kommt unsere Jury in Frankfurt am Main zusammen, um alle eingereichten Projekte sorgfältig zu prüfen und zu bewerten.
Vielen Dank an alle teilnehmenden Architekturbüros für ihre Einreichungen. Die Gewinner werden im Anschluss an die Jury-Sitzung bekannt gegeben.

Die offizielle Trophäe (kurz FDC-Pokal) des Flachdach Contest 2025.
Platz 1 erhält:
Platz 2 und 3 erhalten:
Die TOP 12 Objekte erhalten:
Teilnahmebedingungen:
Alle Informationen zum Wettbewerb finden Sie in unserer digitalen Info-Broschüre zusammengefasst.
Bestimmung der Gewinner:

Architekten profitieren neben vielen Preisen auch von zahlreichen Publikationen – sowohl online als auch offline.
And the winner is…: In Alfter bei Bonn haben Königs Architekten aus Köln eine Kultur- und Sporthalle in Hybridbauweise realisiert, die zeigt, wie Architektur über ihre Grundfläche hinaus wirken kann.
Unterirdisch liegen Sport- und Eventflächen, darüber ein Foyer mit Tribünen für rund 400 Besucher sowie ein Café. Der eigentliche Höhepunkt befindet sich jedoch ganz oben: Das Flachdach – eine öffentlich zugängliche Buchenholz-Konstruktion – wird als begehbare Dachlandschaft genutzt. Es schafft zusätzlichen Raum für Begegnung, Bewegung und Aufenthalt und wird damit selbst Teil des öffentlichen Lebens statt bloßer Gebäudeabschluss.
Damit besitzt dieses Projekt echte Strahlkraft und Vorbildcharakter im Hinblick auf genutzte Flachdächer: Aus einer Fläche, die sonst grau, technisch und ungenutzt bleibt, entsteht ein einladender, öffentlicher Ort für Bewegung, Begegnung und Aufenthalt.
Sie möchten mehr über das Projekt erfahren? Dann klicken Sie hier, oder lesen Sie die Jury-Begründung.

Die Kultur- und Sporthalle Alfter belegt Platz 1. Die Preisverleihung folgt in Kürze.
Dipl.-Ing. Ilse Königs und Ulrich Königs von Königs Architekten aus Köln wurden für ihr Projekt „Kultur- und Sporthalle Alfter“ bei Bonn mit dem ersten Platz des Flachdach Contest 2025 ausgezeichnet.
Bei der Preisverleihung auf dem Gewinnerprojekt überreichte Frau Simone Hesse (l.), Referentin Kommunikation bei Der dichte Bau, den Architekten den offiziellen FDC-Pokal und das zugehörige Zertifikat.

Die Gewinner des Flachdach Contest 2025, Dipl.-Ing. Ilse Königs (r.) und Dipl.-Ing. Ulrich Königs (M.), bei der Preisverleihung auf ihrem ausgezeichneten Projekt.
Platz 1 des Wettbewerbs im Jahr 2023 geht an das Büro Dannien Roller Architekten + Partner für die Umgestaltung und Erweiterung eines Wohn- und Geschäftsgebäudes am Rand der Tübinger Altstadt, unmittelbar oberhalb der mittelalterlichen Stadtmauer.
Am Rand der Tübinger Altstadt und direkt oberhalb der mittelalterlichen Stadtmauer haben Dannien Roller Architekten + Partner ein spätklassizistisches Wohn- und Geschäftshaus umgebaut und durch einen eingeschossigen Anbau als Erweiterung des eigenen Bürositzes ergänzt. Die moderne und klare Formensprache des winkelförmig geschnittenen Neubaus setzt sich deutlich vom historischen Bestand ab, fügt sich trotz aller Kontraste aber respektvoll in den bestehenden Kontext ein.

Dipl.-Ing. Matthias Roller, Dipl.-Ing. Maren Dannien gemeinsam mit Simone Hesse (v.l.n.r) bei der offiziellen Preisvergabe des FDC-Pokal im Mai 2024.
Das Wohnungsbauprojekt „Wohn(t)raum Alte Ziegelei“ von Dipl.-Ing. Stefan Rover, Yvonne Bremer und Britta Lenz sicherte sich beim Flachdach Contest 2022 den ersten Platz und wurde anschließend gebührend gefeiert.
Die Universitätsstadt Marburg ist bekannt durch die malerische Lage am Ufer der Lahn und durch die steil aufsteigende Altstadt mit ihren verwinkelten Gassen und dem mächtigen Stadtschloss. Rund zwei Kilometer weiter westlich liegt die Ockershäuser Allee, wo sich um 1900 eine Ziegelei angesiedelt hatte. Seit Ende der 1960er-Jahre wurde das 9.000 Quadratmeter große Grundstück eine Zeit lang von der Firma „Sprengstoff und Kunststoff GmbH“ genutzt. Mittlerweile hat das Unternehmen hier nach Jahren des Leerstandes das Wohnquartier „Alte Ziegelei“ als Bauherr realisiert.

Frau Hesse überreicht während der Preisverleihung den offiziellen FDC-Pokal an den Gewinner des Flachdach Contest 2022, Dipl.-Ing. Stefan Rover vom Architekturbüro integrale Planung in Marburg.
Bei dem Flachdach Contest 2021 konnte sich das nach den Plänen von B&V Braun Canton Park Architekten gestaltete Mayfarth Quartier in Frankfurt/Main als Gewinner durchsetzen.
Der hochwertig gestaltete und mit verschiedenfarbigen Klinkerfassaden ausgeführte Neubaukomplex wurde bewusst multifunktional konzipiert. Er umfasst neben einem Hotel mit 159 Gästezimmern sowie fünf Wohnhäusern und einem Townhouse mit insgesamt 74 Wohnungen auch ein loftartiges Bürogebäude mit insgesamt 7.000 Quadratmeter Büro- und Gewerbefläche.
Ein wichtiges architektonisches Detail des Mayfarth Quartiers sind die an der Backstein-Moderne der 1920er-Jahre orientierten, verschiedenfarbig in grau, rot und gelb ausgeführten Klinkerfassaden. Die Gestaltung betont die Eigenständigkeit der verschiedenen Baukörper, sorgt durch die einheitliche Materialität aber gleichzeitig für einen homogenen Gesamteindruck des Projektes. Zusätzliche Qualität erhält die Bebauung durch die abgerundeten Gebäudekanten im nordöstlichen Bereich, die charakteristisch zurückspringenden Fassaden sowie durch die teilweise tief zurückliegenden Fensterlaibungen aus hellem Beton.

Simone Hesse, vdd, (r.) übergibt den Flachdach Contest Pokal an die glücklichen Gewinner von B&V Architekten: v.l.n.r. Sergio Canton, Birgitt Lang-Haase und Thomas Haimann.