Erweiterung eines etablierten Landhotels
Der bestehende Hotelstandort wurde um einen großzügigen Wellness- und Spa-Bereich mit Sauna, Ruhe- und Behandlungsräumen sowie einem auskragenden Skypool erweitert. Ziel war es, das bestehende Hotelangebot um einen eigenständigen, hochwertig gestalteten Wellnessbereich zu ergänzen und diesen eng mit dem Außenraum zu verbinden.
Das Flachdach als nutzbare Wellness-Ebene
Das Flachdach ist integraler Bestandteil des architektonischen Konzepts und wird als hochwertige Aufenthalts- und Terrassenfläche genutzt. Es erweitert die Wellnessnutzung aus dem Gebäude heraus und schafft einen unmittelbaren Bezug zum Wellnessgarten.
Verbindung von Architektur, Wellness und Außenraum
Dachflächen, Terrassen, Skypool und Garten werden als zusammenhängender Erlebnis- und Aufenthaltsbereich konzipiert. Das Flachdach übernimmt dabei nicht nur die Funktion des Gebäudeabschlusses, sondern wird selbst zu einem nutzbaren Bestandteil des Wellnessangebots.
Auskragender Skypool als konstruktives und architektonisches Merkmal
Der auskragende Poolbereich und die weitgespannten Wellnessflächen stellten besondere Anforderungen an Tragwerk, Konstruktion und Planung. Die konstruktive Lösung ermöglicht die gewünschte großzügige, offene Gestaltung des Wellnessbereichs.
Bauen im komplexen Bestand
Die Erweiterung musste in ein bestehendes Hotelensemble mit unterschiedlichen Geschoss- und Geländeniveaus sowie teilweise unterkellerten Bestandsbereichen integriert werden. Gleichzeitig erfolgte die Umsetzung bei laufendem Hotelbetrieb. Die Anbindung des Neubaus an den Bestand erforderte daher eine präzise Abstimmung von Gebäude-, Dach- und Erschließungsgeometrie.
Einfügung in die bestehende Hotelstruktur
Die Geometrie des Neubaus wurde so entwickelt, dass die Ausblicke aus bestehenden Hotelzimmern und von vorhandenen Balkonen erhalten und die unterschiedlichen Gebäude- und Geländeniveaus sinnvoll miteinander verbunden werden. Dadurch fügt sich der neue Baukörper in das bestehende Ensemble ein, ohne dessen Qualitäten zu beeinträchtigen.
Besondere Rahmenbedingungen der Ausführung
Die beengte Ortslage, eingeschränkte Zufahrtsmöglichkeiten, unterschiedliche Geländeebenen und die unmittelbare Anbindung an den bestehenden Hotelbetrieb stellten hohe Anforderungen an Planung, Logistik und Bauausführung.
Barrierefreie Erschließung
Der Erweiterungsbau ist vom Untergeschoss bis zur Dach- und Terrassenebene barrierefrei erschlossen. Damit werden die unterschiedlichen Ebenen des Neubaus trotz der komplexen Topografie durchgängig zugänglich gemacht.
Besonders hervorzuheben
Flachdach als aktiv genutzte Wellness-, Aufenthalts- und Terrassenebene Verbindung von Wellnessbereich, Skypool, Dachterrassen und Wellnessgarten auskragender Skypool als prägendes architektonisches und konstruktives Element komplexe Integration des Neubaus in ein bestehendes Hotelensemble mit unterschiedlichen Gelände- und Geschossniveaus Planung und Ausführung bei laufendem Hotelbetrieb präzise Abstimmung der Gebäudegeometrie zur Wahrung bestehender Ausblicke barrierefreie Verbindung der unterschiedlichen Ebenen bis zur Dach- und Terrassenlandschaft





